2. Tag: 27.08.11

Vom Gasthof Falken zum Staufner Haus

In der Nacht gab es einen Wetterumsturz, sodass es ca. 15°C kälter war und wir in einen regenreichen kalten Tag starteten. Ursprünglich war eine Wanderung über eine Hängebrücke und durchs Quelltuff Gebiet am Subersbach geplant. Diese fand auf Grund des Wetters nicht statt. Deshalb kürzten wir unsere Tour ein wenig ab und fuhren direkt mit dem Bus nach Hittisau.

Über ein Stückchen Straße und einem anschließenden Wiesenweg, ging es hoch hinauf über den Hochhädrich. Je höher wir kamen desto mehr verwandelte sich der Regen zu Schnee und wir wurden auch immer nässer. Wir fanden eine Röhre (im Winter dient sie anscheinend als Unterführung der Lifttrasse) in der wir im Trocknen pausieren konnten, allerdings zog es dort wir Hechtsuppe.

Carsten meinte: "Dies ist, so weit er wüsste, die einzige halbwegs trockene Bleibe, bis wir am Staufner Haus ankommen". Deshalb machten Hans-Georg und Norbert dort auch eine etwas längere Pause, um sich zu stärken. Den anderen war es dort zu kalt und gingen daher langsam weiter.
Ein paar Kurven weiter erblickten wir ein Häuschen und fragten uns, ob wir uns dort etwas "trockenlegen" könnten. Und tatsächlich, Carsten hatte sich geirrt. Im Berggasthaus Hoch Hädrich kehrte die „Vorhut“ ein. Hans-Georg und Norbert wären fast an dem Berggasthaus vorbei gelaufen, wenn Horst-Dieter sie nicht aufgehalten hätte. Denn Carsten hatte ja gesagt, dass es keine Alp oder so auf unserem direktem Wege geben würde.

Nachdem wir uns mit essen gestärkt und uns am schönen warmen Ofen aufgewärmt hatten, wappneten wir uns für die nächste Etappe. Hans-Georg und Monika tranken sich für die weitere Tour über den westlichen Teil der Nagelfluhkette, wo es über einen Grat zum Staufner Haus geht, mit einem Jagertee Mut an.

Am Staufner Haus angekommen trafen wir auf unser siebtes Tourmitglied Gerhard, der erst an diesem Tag anreisen konnte.

Download der Trackaufzeichnung

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Tracks des zweiten Tages

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